Praxisbeispiel: Die trolleylosen Systeme im Einsatz bei Conbipel, Italien
Durch seinen modularen Aufbau harmoniert das trolleylose System mit den verschiedensten Fördereinrichtungen.
Wareneingang
Nach Ankunft wird die Ware im LKW direkt auf einen Teleskopförderer gehängt – die Festlegung auf die Größe der Transporteinheit entfällt ebenso wie das Trolleyhandling.Nach Einlesen des Barcodes und der Übergabe der Daten (z. B. Modell, Farbe, Größe) an die Warenwirtschaft, gelangt die Kleidung über manuelle Schiebestrecken auf den automatischen Griffeinheitenförderer (Kompaktförderer).
Die Kleidung erreicht anschließend das Wareneingangslager, wo sie auf Schieberohren zwischengelagert wird.
Lager
Zur Weiterleitung der Ware ins Lager werden die Leitetiketten der einzelnen Warensäulen mit dem Handscanner erfasst und auf einen Griffeinheitenförderer geschoben.Am Ziel angelangt, schleust eine schaltbare Abgabe die Warensäule in dem vorgesehenen Lagerbereich auf ein Schieberohr.
Bei geringem Durchsatz kann das Hauptlager komplett manuell, z.B. mit einem Schieberohr als Transportmittel, betrieben werden.
Durch das Erfassen mit dem Handscanner erfährt der Lagerist den Lagerort und schiebt die Warensäule zum Lagerplatz. Ein weiteres Scannen des Leitetiketts und des Lagerlabels bucht die Ware dem Lagerplatz zu.
Kommissionierung
Das Batchpicking ist die erste Stufe des 2-stufigen Kommissionierens. Hier werden verschiedene Aufträge sinnvoll zusammengefasst, um Wege zu optimieren und damit die Kommissionierleistung wesentlich zu erhöhen.Der Transport zum Batchlager (Puffer) erfolgt zunächst über ein manuelles Schieberohr und anschließend über einen automatischen Gitterförderer.
Vom Batchpuffer gelangt die Warensäule in die zweite Kommissionierstufe. Um die Verteilung auf einzelne Filialen zu ermöglichen, wird die Ware über Förderspindeln vereinzelt und dem Shopsorter übergeben. Anschließend erfolgt der Transport zu den Sortierzielen.
Der Shopsorter verteilt die Kleidung auf die Filialen oder einzelne Kunden des Unternehmens. Die Kommissionierung ist damit abgeschlossen.
Warenausgang
Im Warenausgang werden die verschiedenen Kleidungsstücke für eine Filiale zusammengefasst und zwischengelagert.Bei Anmeldung eines LKW verlässt die Kleidung das Warenausgangslager. Über das Schieberohr werden die sortierten Kleidungsstücke auf den Gitterförderer abgegeben und zum Warenausgangspuffer transportiert. Schaltbare Abgaben veranlassen den Übergang auf das Schieberohr.
Die LKW-Beladung erfolgt mit einem halbautomatischen Teleskop-Förderer. Anschließend wird die Ware abgenommen und auf die Stangen im LKW gehängt. Fertig!




